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Kindertrauma

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 18/11/2017 11:01:53
Tags: Kindertrauma

So etwas ist in der Schweiz scheinbar möglich...


Der Kommentar zu diesem Video beginnt mit folgender Feststellung:
Schaut man sich das Video der gewaltvollen Räumung einer Genossenschaftswohnung in Basel, sind vor allem die panikartigen und angsterfüllten Schreie der Kinder fast unerträglich. Für Fachleute ist klar, dass dieses Erlebnis für die Kinder sehr schlimm war."

Mein Kommentar dazu: Nicht nur für Fachleute ist es
klar, dass dieses Erlebnis für die Kinder sehr schlimm war.
Ich frage mich, wie so etwas hier, in der Schweiz  geschehen kann (fragen sich dies auch die "Fachleute"...?) und ich weiss - trotz meinem Erstaunen darüber - dass dies nur ein Beispiel von vielen ist, was tagtäglich auch in der Schweiz passiert. Das ist zwar keine Erklärung, welche irgendwie relativieren könnte, was in diesem Video zu sehen ist.

So etwas darf doch einfach nicht geschehen!

Ich mag hier nicht weiter auf diese Wohnungsräumung eingehen, weil ich die Hintergründe zu dieser Tat nicht kenne und es auch zuständigeren Leuten überlassen möchte dafür zu sorgen, dass so etwas nie mehr passieren darf.  (Hoffentlich!)

Was mir aber im Kommentar zu diesem Video auffällt und mich dazu brachte, diesen Vorfall in meine Homepage aufzunehmen, sind die Bemerkungen der "Fachleute".
Nur schon im nächsten Satz des oben zitierten Kommentars sagt eine "Fachfrau" etwas durchaus Zutreffendes. "Das bedeute aber nicht, dass das Erlebten bei den Kindern ein bleibendes Trauma hinterlasse. «Das kommt vor allem darauf an, wie die Eltern damit umgehen. Wenn diese das Erlebte einigermassen ruhig auffangen können und die Familie wieder in ruhiges Fahrwasser bringen, dann stehen die Zeichen gut, dass die Kinder das überstehen.» "
*
Wobei das letzte Wort in diesem Kommentar ja so dramatisch tönt, dass eine Klärung nötig wäre, was sie sich bei "überstehen" oder eben "nicht-überstehen" vorstellt.

Ich wäre aber auch auf ihre Aussage gespannt, müsste sie eine Prognose stellen, wie es z.B. einem Buben in Zukunft geht, der mit einem Erwachsenen (harmlose) Sexspielchen machte und diese dann von Unbeteiligten zu einem Gerichtsfall hochgespielt wurden.

Würde sie dann ähnliche Prognosen stellen?

Und noch eine "Fachmann" äussert sich zu den Folgen für die Kinder:
"Auch Corsin Bischoff, Kinder- und Jugendpsychiater und Leitender Oberarzt am Kantonsspital Winterthur, spricht von einem «absolut traumatisierenden Erlebnis, das die Kinder da hatten». " und schliesst nicht aus: "Bei Personen, die das gut verarbeiteten, nähmen diese Bilder nach ein paar Tagen ab und hörten irgendwann auf."
*
Noch eine "Fachfrau"  wird um ihre Meinung dazu befragt:
Auch Psychotherapeutin Brigitte Kunkel weist auf die Belastung für die Kleinen hin. «Man hat die Tendenz, zu sagen, die Kleinen verstünden das nicht und seien darum nicht traumatisiert.» Aber das Gegenteil sei der Fall. «Wenn die Kinder grösser sind, können sie das Vorgefallene mindestens rational verstehen und über Erklärungen auch verarbeiten.»"
*

Auch hier die Frage an diese "Fachleute":

Wie würden sie im Fall des "missbrauchten" Buben reagieren...?
Ich würde auch gar nicht ausschliessen, dass sie ebenso "relativierend" - also vorsichtig und gleichzeitig wirklichkeitsbezogen reagierten.
Aber wo und wann wurde in einem solchen Fall, wie er ja immer mal wieder in den Medien aufgebauscht und kaum je weiter geklärt wird, als dass der "Täter" sein "gerechtes" Urteil kassiert, die Meinung von unvoreingenommenen Fachleuten eingeholt oder wird alles so relationsbezogen betrachtet, wie hier?

Ich frage mich auch  - und werde es weiter verfolgen - was dieser Fall und diese Offenlegug durch das Video bewirken wird und wie die zuständigen Fachleute darauf reagieren werden.*

Würden aber wenigstens bei sogenannten "Missbrauchsfällen" auch so "relativierend" Meinungen von Fachleuten eingeholt, bevor, wie üblich auch ein unbewiesener "Missbrauch"  zu einem Skandalfall aufgebauscht wird, dann könnte man hoffen, dass auch beim Thema "Missbrauch" eine vernunftgesteuertere Beurteilung eines Geschehens endlich Einzug hielte.

(Was zum Beispiel im  "Fall Jegge", fast in keinem Bericht der Fall war, weil ja nur "Fachleute" zitiert wurden, (bzw. zitiert werden durften) die sich einig waren, wie "schlecht" alles auf einmal ist,  was dieser Mann geleistet und geschrieben hat.)

* Nachtrag:
Wie ich eben feststelle, handelt es sich um einen Vorgang, der bereits im Frühling 2017 stattfand und dass es sich bei den Wohnungsstürmern gemäss "Basler Zeitung" um "linke Maskierte" handelte die am 20. November 2017 vor den Richtern stehen werden.
Ein Hintergrundbericht zu diesem Geschehen ist hier zu lesen.
"Die Geschichte mit dem Asylgesuch sei ein «Lügenkonstrukt», den Woinas ginge es nur darum, auf Kosten anderer ihr anarchistisches Künstlerleben führen zu können."
heisst es da - und :"Worotnikow, Sokol und ihre drei Kinder seien von den Bewohnern der Wasserstrasse mit Gewalt vertrieben worden, weil diese sie loswerden wollten. Insbesondere an den Kindern hätte man sich dort gestört. Weshalb ausgerechnet die linksalternativen Bewohner der Wasserstrasse, die sich unter anderem für Flüchtlinge und Sans-Papiers einsetzen, gegenüber einer Familie mit drei kleinen Kindern gewalttätig werden sollen, kann Sokol nicht erklären."
Aber:
Ganz anders stellen sich die Geschehnisse dar, wenn man mit Bewohnern der Wasserstrasse und mit anderen Unterstützern aus Basel spricht. «Rücksichtslos, manipulativ, verletzend, ignorant, unsolidarisch» sind nur einige der Begriffe, mit denen die Woinas in diesen Kreisen heute beschrieben werden. So sei die fünfköpfige Familie statt der vereinbarten Tage zuerst Wochen, dann viele Monate geblieben. Dabei hätten sie keine Anstalten unternommen, tatsächlich Asyl zu beantragen. Stattdessen liessen sie sich auf der Suche nach einem «direkteren Weg zum Asylstatus» von Unterstützern unzählige Anwaltsbesuche finanzieren. Doch auch diese Anstrengungen seien ins Leere gelaufen, da keiner dieser Anwälte die gewünschten Garantien abgeben konnte.
Der Bericht endet mit folgender Begebenheit:
"In Basel finden die Woinas nach ihrem Facebook-Aufruf neue Unterstützer. Etwa den jungen Mann, der die besagte Altbauwohnung im Kleinbasel bewohnt. Nach nur zwei Tagen jedoch dringt auch bei ihm bereits die Frustration durch. Die Woinas haben ihn gefragt, ob sie bei ihm im Keller einige Umzugskartons zwischenlagern dürfen. Als sie dann statt mit den vereinbarten drei, vier Kisten mit 15 Kisten vor seinem Haus stehen und ihm nicht einmal dabei helfen, diese in den Keller zu tragen, hat auch er bereits die Nase voll von den radikalen Künstlern aus Russland."
Es wird dort auch noch auf weitere Berichte zu dieser "Künstlergruppe" verwiesen, die scheinbar schon einige Zeit und an verschiedenen Orten für Aufruhr sorgte.
* Und eben erst sehe ich, dass  am 17. November 2017 um 09:28 schon folgender Bericht in  "20minuten" erschienen ist.
Jener mit den Erklärungen der "Fachleute" mit dem selben Video wurde am gleichen Tag erst um
18:40 online gestellt. Ich hatte beim Erstellen meines Berichtes erst diesen gelesen. Also berufen sich diese Experten auch auf den ersten Bericht, ohne dass darauf hingewiesen wird.
Umso berechtigter ist die Frage, weshalb hier nur auf die Folgen für die involvierten Kinder eingegangen wird, aber das Verhalten der Erwachsenen, welche die Kinder in diese Situation brachten, überhaupt nicht hinterfragt und ausdrücklich darauf hingewisen wird, dass die involvierten Kinder kaum unheilbaren Schaden davon tragen werden, der ja hier ganz offensichtlich von den Erwachsenen verursacht wurde - nicht nur von den Wohnungsstürmern sondern schon vorher von den Eltern und ihren Künstlergenossen. Was haben die Kinder also in ihrem bisherigen Leben von den für sie erziehungsberechtigten Erwachsenen gelernt?  


Dies nochmals ganz im Gegensatz zu einem "Missbrauchsfall", wo nur die Verurteilung des Erwachsenen zählt, der immer nur "verderblich" gehandelt haben soll. Nie wird über das wahre Verhältnis zwischen dem involvierten Erwachsenen und dem Kind berichtet, nur immer über den angenommenen Schaden, der aber nie wirklich hinterfragt wird....

 


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Jürg Jegge zurück in den Medien..!

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 6/10/2017 15:14:37
..einmal mehr die bekannte Methode: Man urteilt über einen Menschen, der sich nicht geselschaftskonform erhält, auch wenn er bish

Es MUSS etwas geschehen...

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 1/10/2017 10:50:02
Es hätte schon längst etwas geschehen sollen, was die Denkweise der Menschen in dieser "Sache" grundlegend verändern müsste...

der "Fall Meier" jetzt vor Bundesgericht

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 30/9/2017 18:12:24
Das Zürcher Obergericht hat das Revisionsgesuch von Berta Meier, resp. seines Anwaltes, mit eine$

Sepp Scheuber

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 8/8/2017 17:36:47
Tags: FichenSeppSeppScheuberKirchenskandalSarganserländer
SEPP SCHEUBER kennen Sie, libe Lesrinnen und Leser wohl nicht. Ich bini ihm nur einmal begegnet. Das war 2008, anlässlich der Gerichtsverhandlung, die ohne seine Einmischung in Dinge, die ihn gar nichts angehen, gar nie stattgefunden hätte und die anders verlaufen wäre, wenn sich damlas die bischöfliche Administration in St. Gallen nicht von diesem "Besserwisser" (man künnte es auch anders bezeichnen) hätte beeinflussen lassen und die Medien nicht noch so gerne über eien weiteren "Kirchenskandal" berichtet hätten und der zuständige Staatsanwalt sivh nicht mehr Achtung vor dem (Kirchen-)Volk versprochen hätte durch sein "vorsorgliches" Eingreifen. Warum ich heute auf diesen "Fischen-Sepp" , (als der er in Zürich während seiner Amstzeit als Krimnalbeamter bekannt war), zu sprechen komme, liebt an einem Leserbrief, den er im "Sarganserländer" veröffnetlichen liess. Es ist zwar nur einer von mehreren früher erschienenen, die meist aus der selben Mitivatio geschrieben wurden, wie der neuest. Ich reagiere erst jetzt auf einen solchen Brief, weil dieser eine Bemerkung enthält,die ich nicht unbeachtet lassen kann. Weil ich ihm aber nicht einfach eine Antwort im "Sarganserländer" geben kann, (es würde zu viel Vergangenes aufwirbeln), schreibe ich hier meine Gedanken dazu.

nochmals BEAT MEIER

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 8/7/2017 11:46:44
Tags: BeatMeierNZZBrigitteHürlimann
Meine Befürchtungen im letzten Beitrag sind glücklicherweise nicht wahr geworden. Beat wurde von seinen Mitgefangenen nach Erscheinen des NZZ- Berichtes nicht belästigt. Das mag aber vor allem damit zusammen hängen, dass kaum jemand im Gefängnis Zugang zu einer NZZ hat. Auch die Aufseher bekamen wohl erst verspätet diesen Bericht zu sehen, wenn überhaupt... Auch eine Reaktion in der Boulevarspresse blieb aus.

Beat Meier- ein excellenter Bericht!

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 10/6/2017 11:48:19
Tags: Revisionsprozessgrosses_Gemächt
10.Juni 2017 Ausgerchnet die wohl seriöseste und angesehenste Zeitung, die "alte Tante" NZZ bringt heute einen Bericht zum "Fall Beat Meier", der sicher Folgen haben wird.

SRF-der "Club" - eine Zumutung!

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 12/4/2017 15:59:33
Tags: HugoStammRegulaSchwagerCorneliaKazisJürgBrühlmannThomasKnecht
Im "Club" vom 11.April diskutierten unter dem Titel: Pädophile sind keine Monster und das ist das Problem

schon wieder eine späte Abrechnung...

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 5/4/2017 19:32:49
Tags: JürgJeggeDummheitistlernbar
Jürg Jegge gilt als guter Pädagoge und ist vor allem bekannt durch sein Buch "Dummheit ist lernbar". Nun soll alles nicht mehr so vorbildlich sein, wie es über Jahrzehnte angesehen wurde. Denn Jegge hat Schreckliches getan! Das findet vor allem einer, der jetzt ein Buch darüber geschrieben hat

"Pädophilen"-Test...???

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 3/4/2017 09:25:27
Tags: PädophilenTestKinderschutzrevolutionär.
Die "Schweiz am Wochenende" brachte dieses Wochenende (1./2. April 2017) einen weiteren Bericht über einen Versuch von Schweizer Forschern in den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel. Darüber wurde schon früher in diversen Medien berichtet. Dass dieser Test die Justiz revolutionieren könnte, wenn er einmal zum einsatzfähigen juristischen Werkzeug gereift ist, bezweifle ich nicht. Nur sehe ich die "revolutionären" Folgen etwas anders als die Forscher und wahrschenilich auch als die Richter, falls diese wirklich einmal bereit sind, diesen Test als brauchbares Mittel einzusetzen, um pädosexuelle Regungen bei Delinquenten zu erkennen. Noch schlimmer wäre, wenn dieser Test auch schön präventiv zum Einsatz käme....
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